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Die Geschichte des Graffiti
Es war 1971 ein Artikel in der NewYorkTimes, der "modernes" Graffiti an die Öffentlichkeit brachte. Gegenstand war das Kürzel "Taki 123", welches sich auf den Wänden der Stadt ausbreitete und von einem Fahrradboten namens Demetrios stammte. Auch in vorigen Jahrhunderten benutzten Straßengangs Graffiti als Hoheitszeichen, aber der Times-Artikel machte es möglich, außerhalb der Gang bekannt zu werden.
Und so entbrannte ein Wettbewerb unter den jugendlichen writern um die ungewöhnlichsten Orte und die Häufigkeit der tags (Namenskürzel). Zunächst war die wichtigste Botschaft der Name des writers bzw. der Gruppe. Man wollte bekannt werden, seinen Namen vorbeifahren sehen. Um sich aus der Masse der tags abzuheben, begannen die ersten, mit Spaydosen zu experimentieren. Damit konnte man schneller, großflächig und mehrfarbig malen. Die ersten throw ups und quickpieces entstanden. Dann wurden die Züge der Metro als rollende Wände entdeckt und später die steeltrains des Fernverkehrs. Mit der Zeit wurden die Schriftzüge mit Figuren (characters) bereichert oder einzelnstehende characters gesprayt. weiter > |